JR's 2003er BMW X3 E83er 3l 6 Zylinder XDrive Handschalter

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JR__
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Re: JR's 2003er BMW X3 E83er 3l 6 Zylinder XDrive Handschalter

Beitrag von JR__ » Di 3. Sep 2019, 12:49

Danke :D

Nach gut 50km kann ich mich schon zurücklehnen und auch mal mich mit dem Handy beschäftigen. Der Anfang war von Gewöhnung von Diesel auf Benziner geprägt. Aber das hat meine "Kleine" gut uns schnell hinbekommen. Heute gab es noch mal einen "Frustmoment" für sie. Am Kreisverkehr geht die Straße leicht hoch. Die Koordination Lenken, Kupplung kommen lassen, Gas geben und von der Bremse gehen hat noch nicht geklappt. Dazu kam dass die Autofahrerin hinter uns ganz dicht aufgefahren ist. So habe ich zwei mal eingreifen müssen in dem ich die Handbremse gezogen habe - das Auto fing an rückwärts zu rollen. Zum Glück gab es keine Huborgie - und meine Tochter konnte kurz durchatmen, den Motor wieder anlassen und in den Kreisverkehr einfahren...

Alles Dinge die wir schon ganz selbstverständlich machen - musste wir auch mal lernen. Ich bin dafür froh das meine Kinder noch mit Schaltwagen fahren können und dürfen. Irgendwann fallen viele Dinge weg, die ein geübter Autofahrer einfach zu können hat - aber die Technik einen das abnimmt, und damit auch viele Fähigkeiten verkümmern lässt (wie am Berg anfahren).

Ich befürchte diese Entwicklung wird uns alle wieder ein Stück "dümmer" machen. Und mit der Einführung von ABS und Airbags hat man auch gesehen: Die Physik gilt weiter - aber weil die Grenzen weiter verschoben wurden, nutzen die Menschen dieses Sicherheitspolster nicht zur eigenen Sicherheit, sondern gehen auch immer weiter in diese Grenzbereiche. Anfangs noch mit Bewusstsein, da man die Probleme ohne diese Hilfsmittel noch kannte. Inzwischen wissen viele nicht mehr, ohne dieses Hilfmittel zu überleben. Dann wird es dramatisch, wenn man mal mit einem Oldtimer fährt oder diese Assistenten mal ausfallen.

Ist wie beim Motorradfahren. Anfangs bin ich auch im Winter bei Schnee Motorrad gefahren. Inzwischen sitze ich selten auf dem Bock. Ich nehme mich da sehr zurück. Wenn man aber im Kopf noch im letzten Sommer als eingefahrener Motorradfahrer stehen geblieben ist, und 6 Monate nach dem Winter in gleicher Weise losfährt, wird man schnell merken dass man einiges Verlernen kann - und das es geübt werden muss.

Gruß Jürgen
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tilly
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Re: JR's 2003er BMW X3 E83er 3l 6 Zylinder XDrive Handschalter

Beitrag von tilly » Di 3. Sep 2019, 18:30

Dann mal viel Spaß beim begleiteten Fahren. Ich hab’s schon hinter mir. Es ist teilweise schon eine Herausforderung ruhig zu bleiben. Was aber nicht nur den Fahrkünsten der Neulinge geschuldet ist. Wenn man so neben dem Anfänger sitzt bekommt man den Wahnsinn des Verkehres heute noch deutlicher mit.
Dazu kommt das die Führerscheinausbildung in den Fahrschulen immer schlechter wird. Anfahren am Berg, überholen auf der Landstraße, zügiges Anfahren und vieles andere wurde meiner Tochter in der Fahrschule nicht oder nicht ausreichend beigebracht.
Das meiste habe ich beim Begleiteten Fahren dann mit ihr nachgeholt. Bis sie das richtig zügige Anfahren konnte hat es auch ein paar Mal im Auto richtig gerochen. Ich wusste vorher nicht das eine Kupplung so bestialisch stinken kann 😉 der Corsa hat es ihr wegen der Motorleistung auch einfach gemacht.
Aber das alles hat sich gelohnt. Sie hat noch in der Zeit des begleitenden Fahrens einen Fahrsicherheitskurs für Anfänger beim ADAC mitgemacht und dort viel Lob vom Instruktor für ihre Leistungen bekommen.
Diesen Fahrsicherheitskurs , kostet um 100 €, kann ich übrigens für alle Fahranfänger nur empfehlen.

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Re: JR's 2003er BMW X3 E83er 3l 6 Zylinder XDrive Handschalter

Beitrag von JR__ » Mi 4. Sep 2019, 08:59

Hi Tilly.

Danke :Cool:

Ich habe das schon einmal bei meinem Sohn vor 3 Jahren durchgemacht. Bei beiden haben wir darauf geachtet, das sie mit 15 Mofa fuhren. So kannten sie schon früh den Wahnsinn des Straßenverkehrs. Was gerade dort geschnitten und dicht vorbeigefahren wird, ist unglaublich. Begleitetes Fahren finde ich echt super - von mir aus auch gerne ab 16. Wenn die Eltern entspannt sind, lernen die Kinder hier richtig viel. Wie unser Sohn mit 18 allein gefahren ist, hat man gesehen das er schon mit viel Erfahrung und Respekt vor Geschwindigkeit fährt. Ich weiß noch bei mir, das ich mich nach einem halben Jahr so sicher fühlte das ich es haben "krachen" lassen auf der Straße (Fahrrüpel, nicht Unfälle). Das kann ich bei meinen Kindern - hoffentlich - gut vermitteln mit meinen erfahrenen Auge, wo Gefahren lauern. Und dabei immer auch mit Fehlern anderer rechnen.

Das die Kinder schlechter ausgebildet werden, würde ich nicht sagen. Sie sind beim begleiteten Fahren ein Jahr jünger - und müssen inzwischen deutlich mehr Pflichtstunden fahren. Was natürlich eine Umgewöhnung ist (war bei uns doch auch): Fahrschulwagen = Diesel, eigenes Auto = Benziner. Da muss sich ein Fahranfänger dran gewöhnen, dass das Anfahren ohne Gas nicht mehr funktioniert. Und es fehlen viele Assistenten. Mag ja für die Fahrschule toll sein, wenn die Gang angezeigt wird und die Stellung des Lenkrads. Aber wer die Technik beherrschen will (und auch muss), muss auch im Stande sein ohne Assistenten ein Auto zu fahren.

Daher gewinne ich diesen langen Autobahnfahrten am Anfang soviel ab. Die Fahranfänger haben viele Stunden zeit sich an das Fahrzeug zu gewöhnen, ohne auch noch höchststreßigen Stadtverkehr bewältigen zu müssen. Dabei darf meine Tochter auch mal 200 fahren, wenn die Strecke das zulässt.

Wie geschrieben hatte ich das bei meinen Sohn auch so gemacht: 1.600km am Stück nach Berchtesgarden und zurück (Tochter von Freundin abholen). An diesen Tag musste mein Sohn keine schweren Fahrsituationen meistern, und konnte sich ganz auf das Auto einlassen - und sah schon welche Charaktere auf der Straße unterwegs sind, die er dann auch kennenlernte einzuschätzen (Nicht-Blinker, Ausbremser, Dichtauffahrer, die Spurwechsler von Auffahrt auf linke Spur ohne zu gucken, LKWs die einfach rausziehen). Durch meine Vorwarnung war er nicht erschreckt, aber massiv überrascht, das andere nicht so fahren, wie man es in der Fahrschule gezeigt bekommen hat.

Eins ist klar: Ich habe vor 30 Jahren meinen Führerschein gemacht. Da waren die Straßen nicht so voll, der Verkehr nicht so aggressiv und der Leistungsunterschied zwischen den PKWs nicht so hoch. Hier haben die Kinder mehr zum Aufpassen - dafür mussten die auch schon vorher Mofa fahren.

Wollen wir mal das beste hoffen :sun2:

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Re: JR's 2003er BMW X3 E83er 3l 6 Zylinder XDrive Handschalter

Beitrag von JR__ » So 8. Sep 2019, 19:34

Hallo.

Nun sind wir wieder zurück. Meine Tochter ist damit in dieser Woche über 1100km gefahren. Sie hat dabei leider gestern viel Stau gehabt, dafür war es heute auf einigen Abschnitten frei. Sie hatte ordentlich Spaß so auch mal über 200 nach GPS zufahren. Natürlich hat sie dabei niemanden gefährdet.

Das Auto hat dabei auch eine super Figur gemacht. Zuverlässig, ruhig und ohne messbaren Öl oder Kühlwasser Verlust/Verbrauch. Lediglich die Autogas Anlage ist nach 300km ausgestiegen. Leider habe ich noch keinen Steckadapter für die Gasanlage, aber im Motor STG konnte ich Fehlzündungen auf Zylinder 5 sehen. Da die mkl nicht wegen Lambda Sonde angegangen ist, und der Fehler sofort weg ist nach Wechsel auf Benzin gehe ich davon aus dass der Zylinder 5 keinen Kraftstoff bekommt. Morgen wird sich zeigen ob der Fehler vom Gas STG oder von der LPG Einspritzdüse kommt...

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Re: JR's 2003er BMW X3 E83er 3l 6 Zylinder XDrive Handschalter

Beitrag von JR__ » Mo 9. Sep 2019, 19:14

Hi.

bin von dem Autogas Umrüster immer mehr begeistert. Einfach hingefahren, ohne Termin, direkt dran gekommen. Es wurde gemessen, getestet - und nach ca. 20min stand fest: Eine Einspritzdüse ist kaputt - warum auch immer. Wurde gleich getauscht, und ich konnte wieder fahren - natürlich auf Garantie :thumb:

Nun plane ich neben dem USB Stecker für das LPG STG auch noch eine Ersatzdüse zu bestellen. Die kosten nur 19€ :smash:

Dann wäre ich in Zukunft bei einen solchen Fehler gewappnet :smoke:

Diese Woche geht es endlich an die Höherlegung und an den KGE Austausch :tag:

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Re: JR's 2003er BMW X3 E83er 3l 6 Zylinder XDrive Handschalter

Beitrag von JR__ » Di 10. Sep 2019, 16:33

Heute kamen endlich die "Schlechtwege-Federteller" auf der Hinterachse rein. Es war schon ein wenig geprügel - wegen der 2cm mehr Höhe an der Feder. Damit ich genug Platz habe, habe ich zusätzlich die Haltebleche von den Stabis hinten gelöst. Blöderweise ist mir die letzte der 4 Schrauben abgerissen :pfui:

Also schonmal schon in WD40 eingelegt. Habe noch die Hoffnung die Schraube auszubohren :roll:

Das Ergebnis ist aber sehr schön: Der Autogastank hatte vorher eine Bodenfreiheit von 19cm - nun sind es 22,4cm :Cool:
X3_190910_FedertellerVergleich.jpg
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Re: JR's 2003er BMW X3 E83er 3l 6 Zylinder XDrive Handschalter

Beitrag von JR__ » Mi 11. Sep 2019, 19:20

Heute wurde der SUV mal gewaschen - und gleich vorm Feinkostgeschäft ein paar Fotos gemacht 8o> :lol:
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Re: JR's 2003er BMW X3 E83er 3l 6 Zylinder XDrive Handschalter

Beitrag von ulf.m » Mi 11. Sep 2019, 19:53

Moin,das ist das gute bei Silber:Da sieht man nicht,ob er gewaschen ist oder nicht. :D MFG Ulf.
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Re: JR's 2003er BMW X3 E83er 3l 6 Zylinder XDrive Handschalter

Beitrag von tkafire » Mi 11. Sep 2019, 21:26

Schön hoch👍. Aber jetzt sehen die Räder etwas verloren aus. Könnten größer sein , oder groberes Profil

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Re: JR's 2003er BMW X3 E83er 3l 6 Zylinder XDrive Handschalter

Beitrag von JR__ » Mi 11. Sep 2019, 22:02

Ja, den ganzen Dreck habe ich erst beim abwaschen gesehen. Silber sieht man den Schmutz kaum an... :Cool:

Die Räder sehen in Natura nicht so verloren aus. Liegt vermutlich am Weitwinkelobjektiv... Vielleicht sollte ich 15 Zoll Felgen mit Ballonreifen drsuf machen :lol:

Ne, das passt. Mir gefällt es, das Auto ist hinten spürbar hochgekommen. Beim fahren merkt man die Neigung. Und der tiefhängende Gastank stört mich kaum noch...

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